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Wolff-Parkinson-White Syndrom [februar 2009]

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INFORMATIONEN

Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom) gehört zu den sogenannenten Präexzitations-Syndromen. Bei diesen Syndromen wird ein elektrischer Impuls zur Depolarisation vom Vorhof über ein akzessorisches Bündel weitergeleitet, welches den AV-Knoten umgeht.

Als Konsequenz dieser Anomalie zeigen sich im EKG folgende Charakteristika:

  1. Das PR-Intervall ist kleiner als 0,12 Sekunden wegen der Schnelligkeit der Übertragung über das akzessorische Bündel, welches den AV-Knoten umgeht.
  2. Der QRS-Komplex ist breiter wegen der Fusion der Schläge die durch akzessorische Bündel weitergeleitet werden, die einen Teil des Ventrikels von Bündel zu Bündel depolarisiert, und der Rest des Ventrikels depolarisiert über den AV-Knoten, wie es ja unter Normalumständen der Fall ist.
  3. Am Anfang des QRS-Komplexes beobachtet man eine Welle, die Deltawelle genannt wird und die aus dem durch das akzessorische Bündel depolarisierten Myokard besteht, die langsamer ist, da sie über Muskelfasern und nicht über das Erregungsleitungssystem weitergeleitet wird.

Autor:

Juan Ignacio Pérez Calvo

Servicio de Medicina Interna
Hospital Clínico Universitario
Zaragoza

Übersetzung: Sandra Diefenbach

 

 

 
 
Ultima actualización 14 julio 2009