| Der Begriff Pneumoperitoneum bezeichnet die Anwesenheit freier Luft in der Peritoneal-Höhle. Das Verfahren der Wahl zur Diagnostik ist das CT, in dem schon kleine Mengen Luft ab 5 Kubikzentimeter dargestellt werden können.
Die häufigsten Ursachen sind die Perforation eines viszeralen Hohlraumes wie der Magen (z.B. bei Ulcus oder Neoplasie), Colon-Karzinome, Traumata, Divertikelrupturen, entzündliche Darmerkrankungen, mesenteriale Ischämien, laparoskopische Chirurgie, etc. Es gibt auch nicht-chirurgische Ursachen und/oder Anektoden wie die vaginale Insufflation z.B. nach Wasserski oder Oralsex. In ungefähr 10% der Fälle sind die Ursachen nicht chirurgisch und man muss eine abwartende Haltung einnehmen, ohne zu intervenieren.
Die häufigsten Ursachen dieser Fälle sind die Urptur einer intestinalen Bulla, die nicht invasive Beatmung, nach einer endoskopischen Polypektomie oder während einer cardiopulmonalen Reanimation.
Man muss unterscheiden diese Entität unterscheiden von anderen wie dem subphrenischen Abszess oder das Syndrom des interponierten Colons (Chiliaditti-Syndrom), deren radiologisches Bild ähnlich ist, aber deren Behandlung sich unterscheidet.
Hier ist ein Fall eines idiopathischen Pneumoperitoneums demonstriert, in dem es nicht nötig war, chirurgisch zu intervenieren.
Autoren:
Juan Ignacio
Pérez Calvo
Servicio de Medicina Interna
Hospital Clínico Universitario
Zaragoza
Übersetzung: Sandra Diefenbach
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