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Atheroembolische Nephropathie [april 2008]

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INFORMATIONEN

Die atheroembolische Nephropathie ist die Folge der Embolisation der glomerulären Arterien durch Cholesterin-Kristalle. Die renale Atheroembolie bildet nur einen Ausschnitt des klinischen Spektrums eines viel komplexeren Krankheitsbildes, in dem in unterschiedlichen Organen des Körpers Emboli aus Cholesterin-Kristallen entstehen. Die bekanntesten prädisponierenden

Faktoren sind die Manipulationen an der Aorta durch Interventionen oder Katheter, sie können aber auch nach der Verabreichung von Antikoagulantien oder Fibrinolytika oder auch spontan entstehen. Die Inzidenz dieses Krankheitsbildes ist nicht genau bekannt, wahrscheinlich bewegt sie sich bei ca. 2%.

Die klinischen Manifestationen sind die netzförmig livide (oder auch marmorierte) Haut, der abdominelle Schmerz, Diarrhöen, intestinale Hämorrhagien, Pankreatitis, Ischämien der Gallenblase, der Mikroembolismus der Retina (Hollenhorst'sche Plaques, zu sehen mi Bereich “Imágenes en serie” von Imagenmed http://www.imagenmed.com/especiales/ie6/ret03.html) und die akute oder subakute Niereninsuffizienz. Die Behandlung ist die der Niereninsuffizienz.

Es wird ein Fall eines Patienten mit Niereninsuffizienz, netzförmig livide verfärbte Haut und Retina-Embolie nach der Implantation eines Carotis-Stents vorgestellt.

Bild 1: Mikrooembolien aus Cholesterinkristallen (Pfeile) in den Muskelkapillaren
Bild 2: Embolien in den Fingern, in Form einer flammenförmigen Hämorrhagie
Bild 3: Netzförmig livide verfärbte Haut an der Fußsohle

Autoren:

Francisco Pérez Gimenez und Rafael Ángel Fernández de la Puebla
Servicio de Medicina Interna
Hospital Reina Sofía
Córdoba España

 

 

Übersetzung: Sandra Diefenbach

 

 

 
 
Ultima actualización 31 marzo 2008