| Die Cheyne-Stokes-Atmung ist ein Atemmuster, das charakteristischerweise aus einem Zyklus von einer Apnoe-Phase gefolgt von einer schrittweisen Zunahme der Atemfrequenz bis hin zur Hyperpnoe und dann einer schrittweisen Abnahme der Atemfrequenz bis hin zur erneuten Apnoe gekennzeichnet ist, wobei mit der erneuten Apnoe ein neuer Zyklus beginnt.
Der pathophysiologische Mechanismus der Entstehung dieses Atemmusters geht zurück auf eine Verzögerung in der Detektion des PaCO2 in den Chemorezeptoren des ZNS, die im Hirnstamm lokalisiert sind.
Es handelt sich hierbei um ein klinisches Zeichen, das, obwohl sehr unspezifisch, sehr häufig in der täglichen Praxis ist und sich lohnt, aufzuschreiben. Es kann sich zeigen bei cerebralen Störungen wie einem Schlaganfall, bestimmte Typen des metabolischen Komas, Störungen des Säure-Base-Haushaltes, pharmakologische Sedierung und, am häufigsten, bei der Herzinsuffizienz.
In dem Fall, den wir präsentieren, war sie zurückzuführen auf einen cerebralen Krampfanfall und transitorisch, und verschwand wie bei der Mehrzahl der Patienten mit dem zunehmenden
In dem von uns präsentierten Fall war die Cheyne-Stokes-Atmung durch einen cerebralen Krampfanfall verursacht und transitorisch. Sie verschwand in dem Maße, wie sich der Patient und seine Bewusstseinslage besserten.
Autoren:
Juan I Pérez Calvo
Servicio de Medicina Interna
Hospital Clínico Universitario
Zaragoza
Übersetzer: Sandra Diefenbach
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